Menopause: Ich bin immer noch heiß, es kommt jetzt nur in Wellen

Inhalt

Buchrezension: Ich bin immer noch heiß, es kommt jetzt nur in Wellen

Diese Buchrezension handelt vom Buch „Ich bin immer noch heiß, es kommt jetzt nur in Wellen“, das aus der Feder der Dänin Renée Toft Simonsen stammt. Im Buch geht es um die Menopause, besser bekannt unter dem umgangssprachlichen Begriff der Wechseljahre. Das Werk ist 2019 erschienen und trägt den Untertitel „Das Leben in den Wechseljahren“. In meiner Rezension gehe ich auf die Inhalte aus dem Buch im Detail ein, bevor ein abschließendes Urteil gefällt wird. Viel Spaß beim Lesen!

Buchrezension

Ich bin immer noch heiß, es kommt jetzt nur in Wellen: Die Autorin

Das Buch „Ich bin immer noch heiß, es kommt jetzt nur in Wellen“ handelt von den Wechseljahren der Frauen. Es ist im echtEMF Verlag aus München erschienen und stammt von einer bekannten Persönlichkeit.

Im hinteren Teil des Buchs findest du ein Bild der Autorin. Sie war vor allem in den 80er-Jahren als dänisches Topmodel bekannt – nicht nur in ihrem Heimatland, auch bei uns in Deutschland. Große Bekanntheit hat sie durch die L’Oréal Biotherm-Serie erlangt, für die sie geworben hat. Zudem ist sie durch einige Ehen mit Musikern wie John Taylor, dem Bassisten von Duran Duran, oder ihrem jetzigen Ehemann, Thomas Helmig, immer wieder in den Nachrichten zu sehen.

Die Rede ist von Renée Toft Simonsen. Sie hat ein Psychologiestudium absolviert und danach drei sehr erfolgreiche Kinderbücher auf Dänisch veröffentlicht – eine sehr umtriebige Frau. Sie hat neben ihrem Autorendasein auch drei Filme gedreht, die allerdings eher gefloppt sind.

In den letzten Jahren hat sie dann begonnen, Romane zu verfassen – unter anderem jenen, von dem diese Rezension handelt und der sich um die Wechseljahre der Frau dreht.

Der Inhalt des Buchs zur Menopause

Das Buch, das mit einigen Untertitel erscheint, ist eingefasst in eine Geschichte einer 56-jährigen Frau, die ihre Menopause beschreibt und was das mit ihr und ihrem Leben macht.

Sie hat vier Kinder, beschreibt das Aufwachsen dieser und welchen Anspruch sie als Mutter an sich in der Erziehung der Kinder gehabt hat. Außerdem handelt das Buch von den Beziehungen zu ihren Lebenspartnern, die sie neu interpretiert. Alles ist verknüpft mit den Zeichen der Menopause: Das Verschwinden der Östrogene, das Gefühl, als Frau nichts mehr wert zu sein, das Schwitzen. Sie schreibt sehr viel und stark über das Schwitzen, aber auch darüber, dass aus einer Verstimmung darüber teilweise eine Depression werden kann.

Insgesamt ist das Buch sehr leicht zu lesen. Es ist kein Aufklärungs- oder Sachbuch zum Thema Menopause, aber dennoch sehr lesenswert. Es ist in einer sehr psychologischen und hintergründigen Form geschrieben. Die Autorin spricht beispielsweise auch davon, dass das Erreichen der Menopause das Ende des Lebens bedeutet. Das Kapitel rund um dieses Thema beziehungsweise diese Frage, bei der auch der Tod der Eltern eine Rolle spielt, ist ein sehr schön geschriebenes Kapitel.

Das Buch ist sehr lesenswert – du kannst es auch deinem Ehemann auf den Nachttisch legen. Es gibt einen guten Einblick in die Dinge und Sichtweisen, die sich mit den Wechseljahren an einer Frau ändern.

Mein Fazit: Ein schöner Roman

Das Fazit zum Buch von Simonsen fällt positiv aus. Der Roman ist schön geschrieben und leicht zu lesen, ein Untertitel lautet nicht umsonst Seelenfutter für Frauen im besten Alter. Es ist Seelenfutter für Frauen, die sich in einem ähnlichen Alter wie die Protagonistin befinden. Sie können sich mit diesen Situationen identifizieren und merken, dass sie nicht alleine sind.

Ebenfalls ein toller Aspekt: Die Autorin ist eine Frau, die den Traum vieler gerade jungen Mädchen und Frauen gelebt hat. Als Topmodel kann aber auch sie sich der Menopause nicht entziehen. Die Wechseljahre einer Frau sind etwas – das empfinden beispielsweise Japaner und Japanerinnen ganz besonders – Ehrenvolles. Eine Zeit, in der Frauen zurückschauen können, was gemacht und erreicht wurde, welchen Anteil sie an der Gesellschaft hatten und was bewirkt wurde.

Alles in allem ist das Buch von Simonsen sehr empfehlenswert und auch etwas für Männer. Die Art und Form des Schreibstils sind sehr zugänglich. Die Menopause ist ein Thema, bei dem es vielen Frauen (und auch Männern) hilft, sich auszutauschen. Welche Erfahrungen werden gemacht? Die Autorin teilt beispielsweise auch die Gedanken, ob sie Medikamente chemischer oder biologischer Natur nehmen sollte. Es ist kein gynäkologischer Rundumschlag oder ein Empfehlen, was die Leserin tun sollte. Vielmehr ist es eine sehr feine Art, wie sie ihre Gedanken teilt und was in welcher Situation gemacht werden könnte.

Ich freue mich auf dein Feedback, wie du dieses aus meiner Sicht sehr anregende und empfehlenswerte Buch siehst und zum Thema der Menopause stehst. Hast du außer diesem Buch noch ein anderes Lieblingsbuch, zu dem du gerne meine Meinung hören würdest? Oder gibt es ein Buch, das du gerne verschlingen, aber erst eine Rezension darüber lesen willst? Schreibe mir gerne in die Kommentare!